REMONDIS-Standorte weltweit

Als einer der führenden Dienstleister für Recycling, Service und Wasser verfügt REMONDIS weltweit über rund 1.000 Standorte weltweit. Diese verteilen sich auf über 30 Länder in Europa, Afrika, Asien und Australien.

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REMONDIS-Standorte Deutschland

Die Zuständigkeiten in Deutschland werden von REMONDIS durch sechs Regionalgesellschaften abgedeckt. Außerdem haben hierzulande diverse REMONDIS-Spezialgesellschaften ihren Hauptsitz.

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Klugheit gewinnt. In der Fabel wie im Klimaschutz

Die Vorteile von Recyclingrohstoffen – in jeder Hinsicht nachhaltig

Auf die Frage, welche konkreten Vorteile Recyclingrohstoffe bieten, gibt es mehrere Antworten. Jede für sich ist schlüssig und Grund genug, das Thema Rückgewinnung bzw. Aufbereitung von Wertstoffen mit höchster Priorität zu behandeln. Der Green Deal und die damit verbundenen Pläne, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, lassen sich ohne den konsequenten Einsatz von Recyclingrohstoffen unmöglich realisieren.

Mehr als nur ein Pluspunkt

Auffällig bei den Vorteilen von Recyclingrohstoffen ist, dass sie sich über sämtliche Bereiche der Nachhaltigkeit erstrecken. Außer Ökologie und Ökonomie betrifft dies auch sozialethische Aspekte. Vor allem, wenn man das Thema Recyclingrohstoffe groß denkt und globale Zusammenhänge in den Blick nimmt.


Vorteile Recyclingrohstoffe – kurz und bündig

Schutz der Umwelt

Der Abbau von Primärrohstoffen führt unweigerlich zu Landschaftsverbrauch. Mitunter kommt es dadurch zu irreparablen Umweltschäden. Bei Recyclingrohstoffen gibt es diese Problematik nicht. Dieser Vorteil potenziert sich noch durch eine deutlich effizientere Wertschöpfung. Kupfer aus Elektroaltgeräten zurückzugewinnen, erfordert 25-mal weniger Material, als es aus dem Rohstoff Erz neu zu produzieren.

Beitrag zum Klimaschutz

Die Produktion aus Primärrohstoffen ist enorm energieintensiv und daher mit hohen CO2-Emissionen verbunden. Das liegt unter anderem daran, dass oftmals zusätzlich in großen Mengen fossile Brennstoffe benötigt werden. Die Neuproduktion von Kunststoffen beispielsweise ist allein für acht Prozent der jährlich geförderten Erdölmenge verantwortlich. Recyclingrohstoffe sind hier die deutlich emissionsärmere und ressourcen- bzw. umweltschonendere Lösung.

Soziale Verantwortung

Vielerorts erfolgt der Abbau von Primärrohstoffen unter prekären Bedingungen. Leidtragende sind neben der Umwelt auch diejenigen, die vor Ort leben und arbeiten. Oftmals handelt es sich dabei um die Schwächsten der Gesellschaft. Eine Industrie, die vermehrt unter Verwendung von Recyclingrohstoffen produziert, setzt unter anderem ein Zeichen gegen Ausbeutung und Kinderarbeit.

Reduzierung der Importabhängigkeit

Viele Rohstoffe stammen aus Ländern, in denen keine stabilen Verhältnisse herrschen. Die daraus resultierende Volatilität kann für die produzierende Industrie Versorgungsengpässe und erhöhte Kosten zur Folge haben. Risiken, die sich durch den verstärkten Einsatz von Recyclingrohstoffen reduzieren lassen.

Sicherung des europäischen Industriestandorts

Ein weiterer Vorteil von Recyclingrohstoffen, der sich aus dem obigen Zusammenhang ergibt, ist, dass deutsche und europäische Standorte konkurrenzfähig bleiben. Das wiederum erhält Arbeitsplätze. Mehr noch: Ein Ausbau der Recyclingbranche schafft sogar neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Laut einer Studie von SYSTEMIQ zu den Effekten des Pariser Klimaabkommens können bis 2030 allein in der Kreislaufwirtschaft global sechs Millionen neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Blick aufs große Ganze. 
Darum führt an Recyclingrohstoffen kein Weg vorbei

Unabhängig von den konkreten Vorteilen, die Recyclingrohstoffe schon heute bieten, sind sie zukunftsorientiert gedacht schlichtweg alternativlos. Das wird umso deutlicher, wenn man sich den aktuellen Rohstoffverbrauch in den Industrieländern vergegenwärtigt. Würden alle Länder weltweit so viele Rohstoffe verbrauchen wie Deutschland, wären annähernd zwei Planeten Erde nötig, um die Versorgung sicherzustellen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich die Weltbevölkerung exponentiell entwickelt und der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen global gesehen immer weiter zunimmt, kann es nur eine Schlussfolgerung geben: Wir steuern geradewegs in eine Sackgasse. Unsere natürlichen Ressourcen werden früher oder später zur Neige gehen.

Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen

Aktuell liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Indien und China noch weit unter dem westlicher Wohlstandsnationen. Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung in den beiden Ländern wird sich das zwangsläufig ändern. Bei rund 2,6 Milliarden Menschen wohlgemerkt!

Immer mehr Menschen verbrauchen immer mehr natürliche Ressourcen. Recyclingrohstoffe sind die einzige Chance, weltweites Wachstum nachhaltig sicherzustellen.

Noch ein wichtiger Vorteil von Recyclingrohstoffen: die Qualität

Wenn Recyclingrohstoffe eines nicht haben, dann sind es Qualitätsprobleme. Deshalb ist der Begriff „Recyclingrohstoff“ im Vergleich zum veralteten „Sekundärrohstoff“ der wesentlich aussagekräftigere. Bei der Herstellung von Recyclingrohstoffen liegen strengste Kriterien an, die in puncto Umwelt- und oftmals auch Qualitätsstandards über Primärrohstoffniveau angesiedelt sind. Hier geht es eben nicht um eine Zweit- und damit Minderverwertung, sondern um einen hochwertigen Rohstoff, der mitunter wieder und wieder in gleichbleibender Qualität zurückgewonnen werden kann. Dies ist vor allem bei Metallen wie Eisen, Aluminium und Kupfer der Fall.

Auch Materialien, die einem sogenannten Downcycling-Effekt unterliegen, erfüllen in ihrem jeweiligen Verwendungszyklus höchste Ansprüche. Dies ist gewährleistet, weil die Recyclingwirtschaft in der Lage ist, basierend auf der Qualität des Eingangsmaterials, Recyclingrohstoffe in jeder gewünschten Rezeptur maßgeschneidert für die jeweilige industrielle Anwendung zu fertigen. Man spricht hier von einer Kaskadennutzung. Kunststoff lässt sich zum Beispiel problemlos mehrfach recyceln und dann jeweils zur Herstellung anderer Produkte einsetzen. Am Anfang ist es ein hochwertiges Kinderspielzeug, später dann die vielseitig verwendbare Plastikfolie. Dasselbe Prinzip gilt für Altpapier. Hier geht der Weg über mehrere Lebenszyklen vom Hochglanzkatalog über die Tageszeitung bis zum Küchenpapier.

In der Produktion macht es keinerlei Unterschied, ob ein Rohstoff zum ersten Mal verwendet wird oder zurückgewonnen wurde

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