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REMONDIS-Standorte weltweit

Als einer der führenden Dienstleister für Recycling, Service und Wasser verfügt REMONDIS weltweit über rund 1.000 Standorte weltweit. Diese verteilen sich auf über 30 Länder in Europa, Afrika, Asien und Australien.

Übersicht Standorte


REMONDIS-Standorte Deutschland

Die Zuständigkeiten in Deutschland werden von REMONDIS durch sechs Regionalgesellschaften abgedeckt. Außerdem haben hierzulande diverse REMONDIS-Spezialgesellschaften ihren Hauptsitz.

Übersicht Standorte Deutschland

Die Leichtigkeit des Immer-wieder-Seins.
Erfolgreich praktiziert

Papier, Pappe und Karton – ideal fürs Recycling geeignet

Wie Glas, Holz und Metalle gehören auch Papier, Pappe und Karton zu den Recyclingklassikern. Die Recyclingquote ist konstant hoch (> 75 Prozent), die Möglichkeiten des Altpapiereinsatzes sind weitestgehend ausgereizt. Letzteres zeigen die seit Jahren annähernd gleichbleibenden Verwertungsquoten, die den Anteil des Altpapierverbrauchs am Gesamtpapierverbrauch wiedergeben. Grundsätzlich ist Papier ideal zur Aufbereitung geeignet. Papierfasern lassen sich bis zu sechsmal in den Stoffkreislauf zurückführen, um daraus neue Produkte herzustellen. Die Qualität nimmt dabei jedoch materialbedingt jedes Mal ab, so dass es zwangsläufig zu einem Downcyclingeffekt kommt. Nichtsdestotrotz ist das Papierrecycling ein aus vielen Gründen lohnendes Unterfangen. Es ist im Vergleich zur Herstellung von Papier aus Primärrohstoffen deutlich energiesparender und verursacht weniger CO2-Emissionen. Zudem spart es in großen Mengen die natürlichen Ressourcen Holz und Wasser. Auch die Abwasserbelastung ist deutlich niedriger als beim Primärfaserpapier.

Altpapierverwertungsquote in Prozent

Quelle: Verband Deutscher Papierfabriken e. V. 2020: Ein Leistungsbericht

Altpapierverwertungsquote in Prozent

Quelle: Verband Deutscher Papierfabriken e. V. 2020: Ein Leistungsbericht

Altpapier kommt teilweise aus dem Ausland

Der Recyclingrohstoff Papier ist eine Handelsware, die sowohl importiert als auch exportiert wird. Für gewöhnlich ist in Deutschland ein Einfuhrüberschuss zu verzeichnen. So erklärt sich, dass zum Beispiel im Jahr 2015 rund 15 Millionen Tonnen Altpapier recycelt wurden, aber zugleich weit über 16 Millionen Tonnen in der Neuproduktion landeten.


Jährliche Recyclingmenge (2015)

Einsparungen im Vergleich zum Primärfaserpapier

Einsparungen im Vergleich zum Primärfaserpapier

Recycling kann nicht alles regeln

Deutschland ist zwar Weltmeister im Papierrecycling, aber auch im Papierverbrauch. Hierzulande wird so viel Papier genutzt wie in Südamerika und Afrika zusammen. Einen solch verschwenderischen Umgang mit der Ressource Papier kann selbst das umfassendste Recycling nicht kompensieren. Hinzu kommt, dass der Papierverbrauch gerade da besonders hoch ist, wo mit Recycling nicht mehr gegengesteuert werden kann, weil das Ende der Downcyclingspirale erreicht ist. Die Rede ist von Hygieneartikeln wie Toiletten- oder Haushaltspapieren. Jeder Deutsche verbraucht hiervon jährlich 18 Kilogramm. Der EU-Durchschnitt liegt bei 13 Kilogramm. Ein bewussterer Umgang mit Papier ist also dringend angeraten. Denn so hoch die Recyclingquote auch sein mag: Im Sinne der Nachhaltigkeit ausschlaggebend ist vor allem die absolute Menge des zuvorderst produzierten Papiers aus Primärrohstoffen. Und die gilt es zu reduzieren.

Weltweit landet etwa jeder fünfte gefällte Baum in der Papierherstellung. Die Folgen sind schwindende Baumbestände sowie forstwirtschaftliche Monokulturen mit geringer Abwehrkraft gegen Schädlinge und widrige Witterungsbedingungen


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